Martin Häberli
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Cultan, die moderne Depotdüngung.

Ausgehend auf die Theorie des Prof. Dr. Karl Sommer wurden an der FAL Braunschweig und nun auch an der Agroscope Reckenholz und Tänikon Versuche gemacht. Aus den Resultaten lässt sich deutlich die Nachteile der  eigentlich unangepasste, aber übliche nitratlastige, Pflanzenernährung nachweisen. Das mobile und auswaschbare Nitrat wird von den Pflanzen sofort und soviel wie möglich aufgenommen und eingelagert  Der dabei resultierende hohe Stickstoffgehalt macht die Pflanze wässerig und anfällig auf Pilzerkrankungen und Spätfrost. Als Folge strecken sich die überirdischen Zellen übermässig. Die Pflanzenbestände werden schattig und trocknen weniger gut ab. Das Infektionsrisiko steigt übermässig. Sattgrüne Pflanzen und Bestände gelten immer noch als erstrebenswert.

Die Ammonium -basierende Pflanzenernährung dagegen wirkt sich positiv auf das Wurzelwachstum und die Festigkeit der Pflanzen aus. Im Gegensatz zu Nitrat wird nur gerade soviel Ammonium aufgenommen, wie die Pflanze auch sofort  mit ihrem Wachstum in die Zellen einbauen kann. Im Depot verbleibt die noch nicht verbrauchte Restmengen. Das weniger mobile Ammonium lässt sich sehr schlecht auswaschen und bleibt so für später erhalten.  Die Ablagetiefe des Depots ist für normale Unkräuter zu gross und schützt so die Nährstoffe vor Mitessern. Die tiefer wachsenden Wurzel verleihen der Kulturpflanze eine höhere Trockenheitsresistenz und der tiefere Stickstoffgehalt in den Trieben vermindert die Anfälligkeit auf Pilzinfektionen. Die so besser ernährte Pflanze ist in der Lage grössere Fruchtbildung und schlussendlich auch mehr Ertrag zu erzielen.

Die in nur einem Durchgang ausgebrachte Düngung hilft Maschinenkosten und Arbeitsstunden sparen.